Donnerstag, der 20. November 2008



Ende der „Schurkenstaaten-Diplomatie“


Insider sprach vor der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik zum Thema „Amerika nach der Wahl“: Der künftige Präsident Obama wird nach seinem Amtsantritt in vielen Bereichen andere Prioritäten setzen


LIPPSTADT   „Amerika nach der Wahl“, so lautete das Thema eines Vortrags bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik. Vor zahlreichen Zuhörern referierte jetzt der langjährige Pressereferent des „Amerika-Hauses“ in Hamburg, Dr. Friederich Mielke, im Schützenhof in Lipperbruch. Nach Angaben von Dr. Mielke werden die Finanz- und Wirtschaftskrise, die alternative Energie und die gesetzliche Krankenversicherung zu den Prioritäten auf der Agenda des künftigen Präsidenten Barack Obama gehören. Ferner die Beendigung der Kriege, der Kampf gegen den Terrorismus ( mit neuer Strategie) sowie Investitionen im Bereich Schule und Bildung.
Ausführlich ging Dr. Mielke auf Obamas Pläne zur Außenpolitik bzw. Militärpolitik ein, hier vor allem auf den Rückzug aus dem Irak. Es gebe keinen militärischen Sieg in einem Bürgerkrieg, betonte der Referent. Er sprach ferner von der globalen Verantwortung der USA und von der Wiederherstellung der Würde Amerikas. Es solle keine Geheimmissionen, Folter oder Menschenrechtsverletzungen geben. Des weiteren kündigte Mielke Änderungen in der Iranpolitik und das Ende der „Schurkenstaaten-Diplomatie“ an. In der Nahostpolitik werde es eine persönliche Vermittlungsdiplomatie geben und auch gegenüber Russland neue diplomatische Aktivitäten.


Quelle: http://www.DerPatriot.de/index.php?content=lokal_artikel&ID=Pt-350187&RESSORT=LP
 

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