Pressebericht

vom 07.01.2011

GfW-Themen 2012: Terrorismus, Extremismus und Piraterie

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik muss sparen

Bückeburg. „Schade, dass das alte Jahr zu Ende ist“, lautete die Bilanz von Klaus Suchland, Sektionsleiter Minden der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW). Das Jahr 2011 war mit 24 Veranstaltungen und circa 4000 Besuchern überaus erfolgreich für die Organisation.

„Dieses Ergebnis hat mit dazu beigetragen, dass trotz des altersbedingten Mitgliederschwunds die Mitgliederzahl von über 350 durch Neuzugänge gehalten werden konnte“, so Suchland. Bei aller Freude über das Erreichte gebe die angespannte Finanzlage jedoch „Wasser in den Wein“. In diesem Jahr müsse noch sparsamer gewirtschaftet und durch Spendenaufrufe zusätzlich Mittel akquiriert werden.

Auch für 2012 ist wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Vortragsveranstaltungen, Studienreisen und Seminaren vorgesehen. Schwerpunktthemen sind Terrorismus und Extremismus, Sicherheit im Internet und Piraterie auf den Weltmeeren. Höhepunkte werden sicherlich ein aktueller Bericht aus der Demokratischen Republik Kongo im Mai, die Albanienreise im Mai, eine Studienreise nach Sachsen-Anhalt im September, die „2. Schaumburger Plattform“ im Oktober mit Schwerpunkt „Wirtschaft und Finanzen“ und der voraussichtliche Besuch des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages im August sein.

Die GfW-Sektion Minden existiert seit 1959. Der Bundesverband konnte am 5. Januar dagegen bereits auf sein 60-jähriges Bestehen zurückblicken. Die seit April 2010 von der ehemaligen Verteidigungsausschussvorsitzenden des Deutschen Bundestages Ulrike Merten geführte Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik wurde am 5. Januar 1952 in München als Gesellschaft für Wehrkunde gegründet, ist sie die älteste sicherheitspolitische Bildungsinstitution in der Bundesrepublik. Seit sechs Jahrzehnten begleitet sie die Sicherheitspolitik Deutschlands mit ihrer Informationsarbeit zur sicherheitspolitischen Bewusstseinsbildung der Bevölkerung und leistet damit einen konstruktiven Beitrag zur Sicherheitsvorsorge unseres Landes, so die Bundesvorsitzende.

Den Gründervätern der GfW – unter ihnen übrigens Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin, einer der wenigen Überlebenden des Widerstandes gegen Hitler aus dem direkten Umfeld von Stauffenberg, auch bekannt als Initiator der Internationalen Münchner Wehrkundetagung, der heutigen Münchner Sicherheitskonferenz – ging es vor allem darum, den Gedanken der Wehrbereitschaft in der Gesellschaft zu verbreiten und damit den Weg der Bundesrepublik in die westliche Staaten- und Wertegemeinschaft unter Führung der Vereinigten Staaten zu unterstützen.

60 Jahre nach Gründung ist angesichts andauernder Krisen und Konflikte in der Welt der Bedarf an sicherheitspolitischer Informations- und Bildungsarbeit zur Aufklärung und Meinungsbildung der Bevölkerung ungebrochen. Inhaltlich konzentriert sich die GfW heute vorrangig darauf, die tief greifenden Veränderungen des internationalen Sicherheitsumfeldes zu vermitteln, die neuen Risiken und Bedrohungen in einer sich zunehmend globalisierenden Welt zu benennen sowie deren Zusammenhänge und Hintergründe zu erhellen.

Alle Veranstaltungen – im Wechsel in Minden und Bückeburg – sind öffentlich und kostenfrei (Reisen und Fahrten ausgenommen). Bei Fragen stehen Klaus Suchland, (05722) 90 61 02, und Ulrich Wilke, (0571) 2 91 65, zur Verfügung. www.gfw-ev.de.

      

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