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Ulrike Merten über
Bundeswehr
In einer Vortragsveranstaltung
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) trat große
Prominenz auf der Bonner Hardthöhe auf:
Ulrike Merten, Vorsitzende des
Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag referierte zur Zukunft
der Bundeswehr und aktuellen sicherheitspolitischer Fragen. Mit dem
Thema „Bundeswehr – quo vadis“ sprach die Abgeordnete Problemfelder
an, die eine neue Bedrohungslage, z.B. den internationalen
Terrorismus, mit sich bringen. Ist der Staat ausreichend gewappnet in
seiner Sicherheitsvorsorge? Die Politikerin brachte deutlich zum
Ausdruck, dass beispielsweise die Verteidigungspolitischen Richtlinien
von 2003 lediglich ein Anstoß für neue Konzepte, aber noch kein
formuliertes Sicherheitskonzept der nationalen Interessen seien.
Merten befürwortete Vorstöße, die Bereiche der inneren und äußeren
Sicherheit politisch ressortübergreifend anzufassen, Schnittstellen zu
finden und so zur Effizienzsteigerung beizutragen.

Ulrike Merten,
Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag
referierte zur Zukunft der Bundeswehr.
Im internationalen Kontext
wies sie auf die immer größer werdende Kluft hin, die sich zwischen
den Fähigkeiten und der Ausrüstung der europäischen und den
amerikanischen Streitkräften entwickelt.
Organisator und einladender
der Veranstaltung war Generalmajor a.D. Dr. h.c. Jörg-Peter Köpke,
Vizepräsident der GfW und Leiter der Sektion Bonn. Köpke leitete die
sich anschließende Diskussionen, die sich besonders um die aktuelle
Frage des Bundeswehreinsatzes im Kongo und die Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts zum Luftsicherheitsgesetz drehte. Das
Publikum, das aus zahlreichen hochrangigen Dienstgraden aktiv und der
Reserve bestand, nutzte intensiv die Gelegenheit, mit der Vorsitzenden
des Verteidigungsausschusses zu diskutieren.

Generalmajor a.D.
Dr. h.c. Jörg-Peter Köpke leitete die Diskussionen.
Der Reservistenverband hat mit
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. eine
Kooperationsvereinbarung geschlossen, die auch gemeinsame
Veranstaltungen vorsieht.
Text: Artikel wurde der
Homepage des Reservistenverbandes mit freundlicher Genehmigung
entnommen
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