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Do-Fr, 21.- 22. Juni 2012
Nürnberger Sicherheitstagung
"Die Welt im Umbruch -
von Arabellion bis Cyberwar"
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Do, 10. Mai 2012
Neu im Downloadbereich
B-05 Anschriftenverzeichnis
der Referenten 2011
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Do, 10. Mai 2012
Neu im Downloadbereich
B-05 Vortragsliste
2011
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Sa, 28. April 2012
Neu! Aktualisierte
Beitrittserklärungen
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Sa, 28. April 2012
Neu im Downloadbereich
GfW-Informationsmappe
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Mo, 16. April 2012
Neu im Downloadbereich Mustervorlage "GfW-Ehrenurkunde"
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60 Jahre Gesellschaft für Wehr-
und Sicherheitspolitik e.V. |
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Ausgabe 1/ 2012
60 Jahre Arbeit für Frieden,
Freiheit und Sicherheit
Interview mit Ulrike Merten, Präsidentin der
Gesellschaft
für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.
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Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.
(GfW) informiert und diskutiert durch ehrenamtliche
Öffentlichkeitsarbeit Fragen der Sicherheits- und
Verteidigungspolitik. Des Weiteren will die GfW Verständnis wecken für
die Aufgabe, den Frieden in Freiheit sowie die Souveränität
Deutschlands zu schützen. Die GfW tritt dafür ein, die innere
Einheit Deutschlands zu festigen, die Integration in die Europäische
Union zu fördern und zu vertiefen sowie die transatlantische
Partnerschaft zu pflegen und erhalten. Ziel der Gesellschaft ist es
auch, in der Bevölkerung einen breiten Konsens und Verständnis für
einen erweiterten Sicherheitsansatz in der Außen-, Sicherheits- und
Verteidigungspolitik der Bundesrepublik zu erreichen, der angesichts
neuer globaler Herausforderungen dringend erforderlich erscheint.
Präsidentin der GfW ist seit April 2010 Ulrike Merten, ehemalige MdB
und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Mit Ulrike
Merten sprach kürzlich in Bonn HHK-Chefredakteur Jürgen K.G.
Rosenthal.
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HHK: Die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik e.V. feiert in 2012 ein wichtiges Jubiläum,
können Sie unserer Leserschaft die GfW mit einer kleinen Historie
vorstellen?
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Merten: Die GfW wurde am 5.Januar 1952 in
München als Gesellschaft für Wehrkunde gegründet, also in einer
Zeit, in der die außenpolitische Entwicklung vom Ost-West-Konflikt
gekennzeichnet war und besonders unter dem Eindruck des Korea-Kriegs
seit Herbst 1950 offiziell von der Eingliederung der Bundesrepublik
in die westliche Verteidigungspolitik gesprochen wurde. Der Gedanke
einer Wiederbewaffnung und Gründung einer Armee stieß, wie sie sich
vorstellen können, 1952 auf erhebliche gesellschaftliche
Widerstände. Warum war das so? Der Krieg war noch nicht lange
vorbei, viele, ich würde sagen, die überwiegende Mehrzahl der
Deutschen, war aus dieser Katastrophe mit der Haltung
hervorgegangen: Nie wieder Krieg. Wir wollen uns nie wieder an so
etwas beteiligen, nie wieder schuldig werden. Ich glaube, die
wenigsten Deutschen konnten sich damals vorstellen, dass eine
mögliche Wiederbewaffnung, die Gründung einer Armee unter ganz
anderen Vorzeichen erfolgen würde als das, was sie aus der Historie
kannten.
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In diese gesellschaftliche Diskussion stieß der
Gründungsgedanke einer Gruppe von Bürgern, zu denen auch
Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin zählte, der zum direkten Umfeld
des Grafen Stauffenberg, und damit des Widerstands gegen Hitler,
gehörte. Diese damaligen Gründungsmitglieder der GfW hatten es sich
zur Aufgabe gemacht, in der deutschen Gesellschaft um Verständnis
für die Wiederbewaffnung zu werben. Das war damals sehr mutig, denn
diese Diskussion 1952 und auch in den Jahren danach war eine
außerordentlich kritische, die noch über die Gründung der Bundeswehr
hinaus anhielt und wirklich viele Widerstände zu überwinden hatte.
Die GfW hat sich dann relativ schnell entwickelt als eine
Gesellschaft, die mit Vorträgen über Jahrzehnte hinweg über die sich
verändernden sicherheitspolitischen Lagen in der Gesellschaft für
Aufklärung, für Information gesorgt hat. Das ist im Grunde genommen
bis heute so geblieben, auch wenn das Spektrum der Themen heute sehr
viel breiter geworden ist.
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HHK: Die Jubiläumsfeier der GfW wird
sicherlich in 2012 das herausragende Ereignis sein, aber es gibt
daneben natürlich weitere wichtige Veranstaltungen in diesem Jahr.
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Merten: Sie haben völlig Recht. Herausragend
ist natürlich die Veranstaltung zu unserem 60jährigen Jubiläum. Sie
wird im März in Berlin stattfinden und zwar im Rahmen unserer
jährlichen Bundesversammlung. Wir haben den Bundesminister der
Verteidigung gebeten, die Festrede in der Parlamentarischen
Gesellschaft zu halten und haben ihn auch gewinnen können. Darüber
freuen wir uns sehr, weil wir das als Ausdruck seiner Wertschätzung
und als Würdigung dieser 60jährigen Arbeit verstehen. Darüber hinaus
gibt es überregionale Veranstaltungen, auf die wir mit Zufriedenheit
blicken. Es gibt eine Sicherheitstagung der GfW in Nürnberg, die in
der Regel im Sommer stattfindet. Dann gibt es eine weitere
Veranstaltung in Baden-Baden, meistens im frühen Herbst und
inzwischen auch die Schaumburger Plattform, die als überregionale
Veranstaltung im späten Herbst in Bückeburg stattfindet. Darüber
hinaus gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, an denen die GfW auch
teilnimmt, weil wir in den Jahrzehnten unserer Arbeit viele
Kooperationspartner gewinnen konnten, zum Beispiel den
Reservistenverband, den Bundeswehrverband
sowie die großen Stiftungen der politischen Parteien. Hier nehmen
wir bei vielen Veranstaltungen als Kooperationspartner teil.
Allerdings möchte ich unsere drei überregionalen originären
GfW-Veranstaltungen besonders ins Blickfeld rücken.
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HHK: Die Bundeswehr durchlebt zurzeit die
Neuausrichtung und eine Neustruktur. Sie bewegt sich dadurch noch
weiter hin zur Einsatzarmee. Wie ist die Position der GfW zu dieser
Neuausrichtung?
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Merten: Es gibt keine zentrale Position dazu,
weil sich die GfW als eine Gesellschaft versteht, die Informationen
und Bildungsinhalte vermittelt, die sich aber nicht als
meinungsbildender Faktor versteht. Die GfW ist dezentral
organisiert. In den Landesbereichen aber auch in den gut 100
Sektionen gibt es natürlich eine Meinung dazu. Ich komme viel herum
und höre natürlich, wie die Haltung zu dieser neuerlichen
Umstrukturierung ist.
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Staatsbürger in Uniform oder
„Staat im Staat“? Foto: HHK / Archiv
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Es gibt viele Vorträge in den GfW-Sektionen, die sich
mit den Inhalten dieser Reform befassen. Die Vorträge sollen auch
Verständnis vermitteln, denn eins dürfte, so glaube ich, klar sein:
die Bundeswehr wird mit dieser Strukturreform ein weiteres Mal im
Personalumfang reduziert, Standorte werden geschlossen, das heißt,
immer weniger Bürger kommen direkt mit der Bundeswehr und damit auch
mit sicherheits- oder verteidigungspolitischen Fragen in Verbindung.
Hier wächst aus meiner Sicht die Bedeutung der GfW noch. Nämlich
genau diese Lücke zu füllen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern
diese Zusammenhänge zu erklären. Nicht nur in Hinblick auf die
Strukturreform, sondern auch in Hinblick auf die Veränderungen, die
in den letzten 20 Jahren dazu geführt haben, dass sich Auftrag und
Aufgaben der Bundeswehr verändert haben. Was ich glaube generell
sagen zu können, weil ich das aus vielen Gesprächen mit Mitgliedern
der GfW herausgehört habe, ist ein mehrheitlich großes Bedauern über
die Aussetzung der Wehrpflicht. Viele Mitglieder sind der Meinung,
dass es zumindest gut gewesen wäre, wenn man die Reform erst
ausgeplant und durchstrukturiert hätte. Am Ende hätte dann
möglicherweise das Aussetzen der Wehrpflicht stehen können. Ich fand
bemerkenswert, dass die Entscheidung über die Aussetzung de facto
getroffen war, bevor das Parlament in diese Entscheidung einbezogen
war. Ich hätte mir gewünscht, dass die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages sich zu dieser wichtigen Frage selbstbewusster zu Wort
gemeldet hätten.
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- Die
Präsidentin GfW, Ulrike Merten, im Gespräch mit HHK-Chefredakteur
Jürgen K.G. Rosenthal. Foto: HHK
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Lassen Sie mich aber noch einige Anmerkungen zu der
getroffenen Entscheidung machen. Eine Sorge, lange bevor es de facto
zur Aussetzung der Wehrpflicht kam, war ja auch, dass die Bundeswehr
sich nicht nur strukturell tiefgreifend verändern würde, sondern
auch durch den Wegfall von Standorten durch Schließung die
Anteilnahme der Bevölkerung an der Bundeswehr zunehmend verliert.
Ein weiterer Punkt war, ob das Prinzip der Inneren Führung, das
Prinzip des Staatsbürgers in Uniform, die Verankerung in der
Gesellschaft Schaden nehmen würde, wenn die Wehrpflicht ausgesetzt
wird. Ich habe lange zu denen gehört, die sich Sorgen im Hinblick
auf die Verankerung in der Gesellschaft gemacht haben. Allerdings
muss ich Ihnen heute sagen, ich habe keine Sorge, dass sich die
Streitkräfte von der Gesellschaft entfernen könnten. Meine Sorge ist
vielmehr, dass die Gesellschaft sich noch weiter von der Bundeswehr
entfernen könnte und das hielte ich wirklich für schlecht. Wenn es
in Zukunft nicht mehr die jungen Wehrpflichtigen gibt, die dafür
gesorgt haben, dass in vielen Familien der Kontakt und das Wissen um
die Bundeswehr da ist; wenn es diese Kontakte nicht mehr gibt, dann
ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Gesellschaft noch
weiter von Bundeswehr entfernt.
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Soldaten und Soldatinnen verdienen die besondere
Aufmerksamkeit der Gesellschaft, nicht etwa weil wir misstrauisch zu
sein hätten, sondern weil der Dienst an der Waffe für die
Bundesrepublik Deutschland eben mehr ist als nur ein Job. Ich bin
der Meinung, dass es für die Soldatinnen und Soldaten von
entscheidender Bedeutung ist, in der Gesellschaft verankert zu sein
und von ihr getragen zu werden. Dieser Tendenz einer möglichen
Entfremdung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft entgegenzuwirken,
wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe der GfW sein, obwohl sie
sich nicht in erster Linie als Fürsprecherin der Bundeswehr
versteht. Ich hoffe nämlich, dass die GfW mit dieser Aufgabe nicht
allein bleibt.
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Verankert in der Gesellschaft? Foto: HHK / Archiv
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Ein weiterer Punkt, den ich immer wieder höre und den
ich im Übrigen auch teile, ist die Sorge, ob Deutschland seine
Verpflichtungen in der EU, in der NATO und gegenüber den Vereinten
Nationen in Zukunft mit einer nochmals verkleinerten Bundeswehr
überhaupt einhalten kann. Diese Verpflichtungen sind eingegangen
worden nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund unserer gewachsenen
Verantwortung in Europa und in der Welt. Das hat natürlich etwas mit
der Erlangung unserer vollständigen Souveränität nach der
Wiedervereinigung zu tun und das Deutschland zu einer der stärksten
Industrienationen der Welt gehört. Deshalb wird zu Recht ein
signifikanter Beitrag Deutschlands für die Sicherheit Europas, der
NATO und der Völkergemeinschaft erwartet.
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HHK: Die Bundesrepublik Deutschland hat zum
einen Verpflichtungen im Bündnis. Darüber hinaus muss sie eigene
Interessen wahren, das heißt Politik der Bundesrepublik Deutschland
muss es auch sein, für die Sicherheit des eigenen Landes und damit
ist auch gemeint, für freie und sichere globale Wege von Rohstoffen
nach Deutschland zu sorgen. Der Einsatz deutscher Streitkräfte in
einem solchen Szenario ist politisch umstritten. Können Sie uns dazu
die Position der GfW benennen?
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Merten: Ich kann mir vorstellen, dass meine
Position von vielen GfW-Mitgliedern geteilt wird. Die Streitkräfte
sind natürlich ein Instrument der Außen- und Sicherheitspolitik der
Bundesregierung. Zu den Interessen, die nicht nur im Weißbuch,
sondern auch in den verteidigungspolitischen Richtlinien formuliert
sind, gehört unter anderem, Krisen und Konflikte zu verhindern, die
die Sicherheit Deutschlands und seiner Verbündeten beeinträchtigen,
wie für die internationale Geltung der Menschenrechte und der
demokratischen Grundsätze einzutreten.
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Ohne Wehrpflicht – was
bringt die Zukunft?
Foto: HHK / Archiv |

Operation EU-ATALANTA –
Schutz vor Piraterie.
Foto: HHK / Archiv |
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Des Weiteren gehört dazu, die Einhaltung des
Völkerrechts zu fördern und mitzuhelfen, dass sich die Kluft
zwischen armen und reichen Weltregionen verkleinern kann.
Deutschland ist als rohstoffarme Industrienation sehr davon
abhängig, dass Güter und Rohstoffe sicher in deutschen Häfen
ankommen. Daher gehört die Sicherstellung des freien und
ungehinderten Welthandels, die den Zugang zu den natürlichen
Ressourcen ermöglicht zu den legitimen Interessen unseres Landes.
Diese Interessen zu wahren werden wir schwerlich allein Anderen
überlassen können.
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HHK: Das führt uns zu einem weiteren Thema,
nämlich der Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika. Hier ist
die deutsche Marine im Einsatz. Ist dies wirklich eine Aufgabe der
Bundeswehr?
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Merten: Die Marine erfüllt diese Aufgabe im
Rahmen von EU-ATALANTA seit Jahren und sie macht das wirklich sehr
gut. Es gibt natürlich immer wieder Stimmen, die in Frage stellen,
ob die Bundeswehr das überhaupt darf und dafür vorgesehen ist. Weil,
so wird argumentiert, Piraterie organisierte Kriminalität sei und zu
deren Bekämpfung die Polizei zuständig. Allerdings muss man dann
auch dazu sagen, dass die Bundespolizei von den Möglichkeiten ihrer
Ausrüstung nicht in der Lage wäre, so eine Operation durchzuführen.
Die Bundespolizei mit ihrer Ausrüstung und mit ihren Fähigkeiten ist
ausgelegt, in küstennahen Gewässern Deutschlands ihre Aufgabe
wahrzunehmen und nicht am Horn von Afrika. Entscheidend dabei ist
aber,
dass die EU-Operation ATALANTA eine explizit militärisch angelegte
Operation ist und deswegen nimmt die Bundeswehr diese Aufgabe war
und zwar nach Artikel 24 unseres Grundgesetzes.
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HHK: Wie schon angedeutet, hat die GfW im
März ihr 60jähiges Jubiläum. Frau Merten, wird die GfW noch weitere
sechzig Jahre bestehen und was können Sie für einen Ausblick geben?
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Merten: Ich würde mich freuen, wenn es die GfW
auch in sechzig Jahren noch gäbe und wenn sie auch in 60 Jahren noch
so erfolgreich wäre wie sie es momentan ist, nämlich Themen der
Sicherheitspolitik den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln. Ich
glaube, dass auch die Notwendigkeit der Vermittlung nicht abnehmen
wird. Was ich mir wünsche, und da bin ich mit ganz vielen
Mitgliedern einig, wenn es uns in sechzig Jahren noch gibt, es uns
gelungen ist, junge Menschen für die GfW zu gewinnen. Junge Menschen
für das Thema Sicherheitspolitik zu interessieren, junge Menschen
davon zu überzeugen, dass Sicherheitspolitik ganz viele Facetten
hat. Das ist die Außenpolitik. Das ist die Innenpolitik. Das ist die
Verteidigungspolitik, das ist die Politik der wirtschaftlichen
Zusammenarbeit, der Entwicklungshilfe, das ist die Finanzpolitik,
das ist die Umweltpolitik, das ist Energiepolitik. Das sind viele
Aspekte, die auch den Lebensnerv ganz junger Menschen unmittelbar
treffen und berühren. Wir bemühen uns in der GfW zur Zeit sehr
darum, über neue Kommunikationsstrukturen, über
Veranstaltungsformen, über Themen, junge Menschen für unsere
Veranstaltungen zu interessieren. Aber am Ende wünschen wir uns
natürlich, dass wir sie gewinnen können, bei uns mitzutun und die
Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik aktiv mitzugestalten.
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HHK: Frau Merten, der Hardthöhenkurier bedankt
sich sehr für das interessante Gespräch.
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Autor: Jürgen K.G. Rosenthal

Das Interview zum Ausdrucken
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