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Hans-Peter Hess
leitet Sektion Gießen der Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik e.V.
Mitnahmeeffekt durch enge
Zusammenarbeit mit dem Verband der Reservisten der Deutschen
Bundeswehr e.V.
Die Sektion Gießen der
Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) hat seit
Montagabend einen neuen Sektionsleiter. Auf der Mitgliederversammlung
im Winchester-Zimmer der Kongresshalle wurde Oberstleutnant der
Reserve Hans-Peter Hess einstimmig gewählt. Er löst damit den
bisherigen ersten Mann, Oberbürgermeister a.D. Dr. Bernd Schneider ab,
der im Alter von 81 Jahren und nach 24-jähriger Leitung in den
wohlverdienten Hintergrund tritt. Wie Hess und Schneider betonten, sei
mit der Wahl auch eine Neuorientierung verbunden. Hess, der zugleich
die Arbeitsgemeinschaft Sicherheitspolitik in Mittelhessen, ein
Arbeitskreis der Reserveoffiziere (AKRO) im Verband der Reservisten
der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw), leitet, bringt aus dieser
Tätigkeit langjährige Erfahrung in die GfW ein. Dadurch könne das
Wissen beider Vereine zusammengeführt und die bestehenden Strukturen
genutzt werden, erläuterte er seine zukünftigen Ziele.
Die GfW und der
Reservistenverband arbeiten auf Bundesebene bereits seit Anfang des
Jahres zusammen. Die Präsidentin der GfW, Claire Marienfeld-Czesla und
MdB Ernst-Reinhard Beck, Präsident des Reservistenverbandes, hatten
dazu Ende „2005 eine Zielvereinbarung zum Zusammenwirken
unterzeichnet. In Gießen ist diese seit Montag umgesetzt und die
sicherheitspolitische Information beider Organisationen geht gebündelt
in die Zukunft.

(OTL d.R.
Hans-Peter Hess (links), frischgewählter Sektionsleiter und sein
Vorgänger Dr. Bernd Schneider)
Dabei kann Hess auf die
erfolgreichen Veranstaltungen des „Busecker Forums für
Sicherheitspolitik“ zurückgreifen, bei denen hochrangige Referenten
vor zahlreichem Publikum auftreten. Vor dem Hintergrund der
Internationalisierung von Handel und Märkten hat dieses Forum unter
anderem das Ziel, Entscheidungsträger aus Handel und Wirtschaft für
sicherheitspolitische Aspekte zu sensibilisieren und in Verbindung mit
der GfW eine breite Öffentlichkeit anzusprechen. Aus der
Zusammenarbeit zwischen GfW und VdRBw ergibt sich die Möglichkeit, die
Teilnehmerkreise zu erweitern und dadurch weite Teile aller
gesellschaftlichen Gruppen bei gleichzeitig minimalem Aufwand und
niedrigen Kosten anzusprechen.
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