Nr. 12/2013

Periodischer Beitrag

Landesbereich V

Baden - Württemberg

 

Sektion Ostwürttemberg

Sektionsleiter:  Gerhard Ziegelbauer

Nach Penzing und Landsberg/Lech führte der diesjährige Frühjahrstruppenbesuch die Teilnehmer  welcher vom Sektionsleiter der GfW Ostwürttemberg Gerhard Ziegelbauer zusammen mit dem  VdRBw (Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.) organisiert wurde.

Zunächst wurde die Besuchergruppe in Penzing beim Lufttransportgeschwader 61 von Frau Oberleutnant Marlen Hühn in Empfang genommen. Oberleutnant Hühn stellte während der Besichtigung der Traditionsräume die Geschichte, Aufträge und Aufgaben des ältesten fliegenden Einsatzverbandes der Luftwaffe vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Maschinen aus der Nähe und auch von innen zu besichtigen. Piloten vor Ort wiesen die Zuhörer in die Luftfahrzeuge ein.

Ein besonderes Schmankerl für Technikbegeisterte war der Einblick in den „Abgesetzten Bereich“.

In der Wartungshalle der Techniker und Mechaniker konnte man den Spezialisten direkt über die Schulter schauen. Starts und Landungen einzelner Maschinen rundeten den Vormittag ab.

In der Wartungshalle des Lufttransportgeschwaders 61 in Penzing  Foto: G. Höflacher

Der zweite Teil der Informationsfahrt führte die Teilnehmer in die Untertageanlage der Welfen-Kaserne in Landsberg. Bei einer ausführlichen historischen Einweisung durch Herrn Oberstleutnant Gerhard Roletschek erfuhren die Besucher zahlreiche Details. Die Anlage wurde zum Ende des zweiten Weltkrieges von KZ-Häftlingen errichtet und sollte eine Produktionsanlage für die Flugzeugtypen Me-262, Do-335 und FW-190 werden. Der Bunker konnte jedoch bis Kriegsende nicht fertiggestellt werden und somit auch nicht die gestellten Anforderungen erfüllen.

Nach Kriegsende wurde das Bauwerk zunächst von den Amerikanern genutzt, um Altmunition und Bomben zu zerstören.

Führung durch die Untertageanlage der Welfen-Kaserne in Landsberg   Foto: G. Höflacher

Die Bundeswehr übernahm die Anlage 1960 und baute sie in sechs Jahren in der heutigen Form aus.

Als Höhepunkt der Veranstaltung folgte die Besichtigung der Anlage, die auch ein Gedenkbereich für die jüdischen Zwangsarbeiter aus dem 2. Weltkrieg umfasst.

In eigener redaktioneller Verantwortung

G. Höflacher

 

Sektion Karlsruhe - Ortenau

Sektionsleiter:  Rudolf Horsch

GfW-Sektion Karlsruhe-Ortenau besucht NATO-HQ

Zu einem Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe der Sektion Karlsruhe und Ortenau in diesem Jahr wurde die Exkursion zu den NATO Hauptquartieren in Brunssum (NL) und Geilenkirchen sowie zum Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr. Mit 40 Teilnehmern startet die Reisegruppe am 1.Juli in Karlsruhe, der auch Mitglieder der GfW Stuttgart angehörten, zum ersten Ziel der zweitägigen Informationsfahrt, nach Brunssum (NL).

Der Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command, General Hans-Lothar Domröse, der einigen der Reiseteilnehmer aus seiner früheren Verwendung als KG des Eurocorps in Straßburg persönlich bekannt war, hieß die Besuchergruppe willkommen. Eindrucksvoll schilderte der Commander in Chief die Aufgaben und die Herausforderungen seiner Kommandobehörde.

Das NATO Airborne Early Warning and Control Force E-3A Component (AWACS) in Geilenkirchen war das zweite Besuchsziel der Informationsreise. Nach einem detaillierten Briefing auf der Airbase zählte die Besichtigung einer AWACS-Maschine zum Höhepunkt der Reise. Eindrucksvoll für alle Teilnehmer war der erlebte Start einer Maschine aus nächster Nähe.

Die Teilnehmer der Sektion Karlsruhe und Ortenau mit Gästen vor einer AWACS-Maschine Foto: privat

Einer im Allgemeinen nicht sehr bekannten Einrichtung der Bundeswehr, dem Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) galt die dritte Station der Reise. Der Kommandeur des Zentrums, Brigadegeneral Jürgen Beyer, erläuterte, unterstützt von Abteilungsleitern seiner Dienststelle, den einzigartigen Auftrag des Zentrums bei der Umsetzung der Rüstungskontrollverträge, die die Bundesrepublik Deutschland mit anderen Staaten abgeschlossen hat.

Mit diesen Truppenbesuchen ist es der Sektion Karlsruhe-Ortenau wiederum gelungen, ihren Mitgliedern und Interessenten die Arbeitsweise von zwei NATO-Kommandobehörden und einem Bundeswehrzentrum anschaulich näherzubringen.

Für Sektionsleiter OTL d.R. Rudolf Horsch ist die positive Resonanz der Teilnehmer wiederum Ansporn, im kommenden Programm wiederum eine mehrtägige Veranstaltung mit Truppenkontakt zu planen.

In eigener redaktioneller Verantwortung

Rudolf Horsch

 

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