Landesbereich IV - Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Mit dem Beitrag in dieser Ausgabe folgt der Landesbereich erneut einem Vorstandsbeschluss vom Oktober 2005. Damals wurde beschlossen, dass sich einige der älteren Sektionen in einem Beitrag selbst vorstellen. Im Februar 2006 erfolgte dies durch die Sektion Fritzlar, im September 2006 durch die Sektion Saar, im April 2007 durch die Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler und im November 2007 durch die Sektion Gießen. Heute stellt sich die Sektion Idar-Oberstein vor.

Im Sommer 2006 übernahm Oberstleutnant Lars Kleine die Sektionsleitung.

(Felsenkirche, Wahrzeichen der Stadt Idar-Oberstein)

 

Die Sektion Idar-Oberstein

Idar-Oberstein, in der Region Obere Nahe am Fuße des Hunsrück gelegen, ist eine Stadt mit knapp vierzigtausend Einwohnern. Bekannt geworden und geprägt ist Idar-Oberstein durch die seit fast fünfhundert Jahren betriebene Verarbeitung von Edelsteinen und Mineralien, die bis zum neunzehnten Jahrhundert noch in der Region abgebaut wurden. Heute sind Stadt und Umland beliebte Ausflugs- und Reiseziele.

Mittelständige verarbeitenden Betriebe sowie die Tourismusbranche prägen die hiesige Wirtschaft. Größter Arbeitgeber ist jedoch die Bundeswehr, genauer die Artillerieschule, die seit 1956 in Idar-Oberstein beheimatet ist.

In diesem Umfeld wurde 1977 eine Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik gegründet. Heute hat die Sektion zwanzig Mitglieder, viele von ihnen bereits mehr als zwei Jahrzehnte aktiv dabei.

„Klein aber fein“ mit diesem Ausspruch lässt sich somit wohl am besten die Sektion Idar-Oberstein der Gesellschaft für- Wehr- und Sicherheitspolitik umschreiben.

Denn trotz eines relativ überschaubaren Mitgliederbestandes kann auf Grund der besonderen Gegebenheiten in Idar-Oberstein eine stattliche Anzahl von Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der sicherheitspolitischen Informationsarbeit erreicht werden.

Die Sektionsarbeit in Idar-Oberstein erfolgt vorrangig unter dem Motto „Nicht allein“. Damit ist vor allem die enge Zusammenarbeit mit der Artillerieschule beschrieben, die eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit in Idar-Oberstein erst ermöglicht.

Referenten werden im Rahmen der „Wintervortragsreihe“ der Artillerieschule nach Idar-Oberstein eingeladen. In diesen gemeinsamen Vortragsveranstaltungen nehmen im modernen Lehrsaalgebäude der Truppenschule regelmäßig bis zu dreihundert Zuhörer an den Veranstaltungen teil. Angehörige der Artillerieschule, Lehrgangsteilnehmer und Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter viele Multiplikatoren, nutzen das „hochkarätige“ Informationsangebot. Die Verbindung von sicherheitspolitischer Informationsarbeit und politischer Bildung wird damit, ganz im Sinne des G 1 – Hinweises des Führungsstabs der Streitkräfte, besonders effektiv und für beide Seiten Gewinn bringend umgesetzt.

Als weiterer Partner der Sektion tritt der Arbeitskreis Sicherheitspolitik des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Sektion Idar-Oberstein hinzu. Der 2005 geschlossenen gemeinsamen Zielvereinbarung folgend und in der Erkenntnis, dass Gesellschaft und Verband mit ihrer sicherheitspolitischen Informationsarbeit vor Ort das „selbe Feld beackern“, ist man auch hier zu der Übereinkunft gelangt, Veranstaltungen zu koordinieren und gemeinsam zu gestalten.

Eine erste gemeinsam durchgeführte Vortragsveranstaltung im November 2007 verlief viel versprechend. In diesem Jahr wird die Zusammenarbeit mit weiteren Aktivitäten fortgesetzt.

Die größte Herausforderung für die Sektion bilden der Mitgliederbestand und dessen Altersstruktur. Nur wenn es gelingt, vermehrt neue Mitglieder zu werben, die sich aktiv in die Sektionsarbeit einbringen, kann die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik dauerhaft in Idar-Oberstein vertreten bleiben.

Nachdem seit 2006 verstärkt interessierte Personen gezielt angesprochen und zu Veranstaltungen eingeladen wurden, konnten diesbezüglich erste Erfolge verbucht und der „Abwärtstrend“, die Mitgliederzahl betreffend, gestoppt werden.

Fest steht, nur ein interessantes und vielfältiges Informationsangebot, das sich an alle Personen- und Altersgruppen richtet, garantiert auch zukünftig eine erfolgreiche sicherheitspolitische Informationsarbeit der Idar-Obersteiner Sektion.

 

Lars Kleine

 

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