GLÜCKWUNSCH! 60 Jahre GfW

Von 1952 bis 2012 – auf 60 Jahre er folgreiche qualifizierte Informationsarbeit zu allen Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland kann die GfW, die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, in diesem Jahr mit Stolz hinweisen und dieses Ereignis feiern.

Gegründet wurde die GfW als Gesellschaft für Wehrkunde von Ewald-Heinrich von Kleist, der auch die Münchener Wehrkundetagung ins Leben rief, die heute als Münchener Sicherheitskonferenz bekannt und geachtet ist.

Waren auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Gründungsjahres 1952 gänzlich andere als die, unter denen heute für Sicherheits- und Verteidigungspolitik und damit für die staatliche Sicherheitsvorsorge geworben und informiert werden muss, so ist die Kernaufgabe unverändert geblieben: Verständnis wecken in der Gesellschaft für die Aufgabe, die Grundlagen für ein Leben in Freiheit und Verantwortung durch eine solide Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu schaffen und zu erhalten.

Dieser Grundgedanke bestimmte die Ansprache der Präsidentin der GfW, Frau Ulrike Merten, bei dem Festakt aus Anlass des 60 jährigen Jubiläums der GfW, das am 27. März 2012 in den repräsentativen Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin gefeiert wurde. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Verantwortungsträger der GfW waren zusammen gekommen, um das Vergangene zu würdigen, aber sich auch den veränderten Herausforderungen zu stellen: Die Aussetzung der Wehrpflicht verlangt neue Initiativen und Wege, um in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Notwendigkeit staatlicher Sicherheitsvorsorge wach zu halten.

In seiner Festansprache beschäftigte sich der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière unter anderem mit den gesellschaftlichen Spannungen, die den Rahmen für eine solche Informationsarbeit damals und heute beeinflussen.1952 stand der Zielsetzung der GfW, „die allgemeine Wehrbereitschaft zu fördern“ die gesellschaftliche Grundstimmung „Nie wieder Krieg“ gegenüber. Heute werden die individuellen Leistungen der Soldatinnen und Soldaten durch die Gesellschaft zwar anerkannt, aber die gleiche Gesellschaft debattiert nicht über grundsätzliche Fragen
ihrer eigenen Sicherheit. Der Minister wünscht sich, dass eine solche Debatte nicht ausschließlich in der überschaubaren „Sicherheitspolitischen Community“ Deutschlands geführt wird, sondern dass Fragen der Sicherheit des Landes breit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Hier ist also nach wie vor eine Herausforderung zu sehen, der sich auch die GfW stellen wird.

DWT – intern gratuliert der GfW zu ihrem erfolgreichen Wirken und wird auch weiterhin die partnerschaftliche Zusammenarbeit von DWT und GfW fördern.

Oben                                                                                                                                                                    Zurück

Unsere Partner: