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vom 07.03.2012
60
Jahre sicherheitspolitische Arbeit
GfW blickt auf eine lange Geschichte zurück
von Aranka
Szabó
Bremervörde. Wie wird sich der
Klimawandel auf die Sicherheitslage auswirken? Was kommt nach Gaddafi?
Schafft die Bundeswehrreform Sicherheit bei den Soldaten? Mit solchen
und vielen weiteren Themen hat sich die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik (GfW), Sektion Bremervörde-Zeven, in letzter Zeit
intensiv beschäftigt und dazu Vorträge mit Fachleuten organisiert.
Dabei kann sie mit ihrer Arbeit auf eine 60-jährige Geschichte
zurückblicken.
Für „Frieden, Freiheit und Sicherheit“
will sich die am 5. Januar 1952 in München gegründete Gesellschaft,
damals „Gesellschaft für Wehrkunde“, einsetzen. Sie hat sich zur
Aufgabe gemacht, mit ihrer Informationsarbeit in der Bevölkerung zur
Bewusstseinsbildung in sicherheitspolitischen Fragen konstruktiv
hinzuarbeiten und damit zur Sicherheitsvorsorge des Landes beitragen.
Mit ihrem 60-jährigen Bestehen ist sie die älteste
sicherheitspolitische Bildungsinstitution in der Bundesrepublik.
Bundesweit verteilt verfügt die GfW über rund 100 Sektionen. Dazu
gehört auch die Sektion Bremervörde-Zeven, die Anfang der 60er Jahre
gegründet wurde und seit den 50er Jahren aktive Informationsarbeit
leistet. Unter dem Vorsitz von Oberstleutnant a.D. Werner Hinrichs
werden jährlich bis zu acht Veranstaltungen organisiert. Vorrangig
Wissenschaftler aus sicherheitspolitischen Einrichtungen oder
Hochschulen, aber auch Soldaten informieren über die Hintergründe
tagespolitischer Ereignisse oder erzählen aus persönlichen
Erfahrungen.
87
Mitglieder umfasst die Sektion Bremervörde-Zeven. Ehrenamtlich
organisieren Werner Hinrichs, der stellvertretende Vorsitzende Bernd
Michaelis und auch Schriftführer Hans-Dieter Kück die Veranstaltungen
der Sektion sowie Exkursionen zu aktiven Truppenteilen der Bundeswehr.
Die GfW arbeitet dabei mit der Bundeswehr sowie ihren
Kooperationspartnern, dem Verband der Reservisten der Deutschen
Bundeswehr, dem Deutschen Bundeswehrverband, der Deutschen
Gesellschaft für Wehrtechnik und der Clausewitz-Gesellschaft zusammen.
Die
Veranstaltungen finden meist im EWE-Kundencenter oder den Kasernen in
Hesedorf und Seedorf statt. Durchschnittlich 70 an Sicherheitspolitik
interessierte Bürger nehmen an den Vorträgen als Gäste teil, darunter
auch regionale Multiplikatoren und Kommunalpolitiker.
Ziel
der Gesellschaft ist es, die öffentliche Debatte über die notwendige
Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands am Leben zu
erhalten und die Notwendigkeit einer von Sicherheitsvorsorge zur
Wahrung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewusst zu
machen.
Das
60-jährige Bestehen der Bundesgesellschaft wird am 27. März in Berlin
mit einem Festakt begangen. Die Ansprache hält Verteidigungsminister
Dr. Thomas de Maizière. In der Sektion Bremervörde-Zeven hat
Sektionsleiter und Landesvorsitzender Niedersachsen/Bremen, Werner
Hinrichs, für das Jubiläumsjahr ein umfangreiches Programm
zusammengestellt, das sich mit Themen wie „Al Quaida“, „Gemeinsame
europäische Streitkräfte – ein Luftschloss oder realistisches Ziel“
beschäftigt.
Der nächste Vortrag beschäftigt sich mit
„Ägypten nach Mubarak – Perspektiven und Probleme des Übergangs“ am
15. Februar um 19.30 Uhr im EWE-Kundencenter.

Die letztjährige Exkursion der GfW führte in die
Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt. Hier konnte man sich auch
ein Bild der Wohn- und Sanitärcontainer machen, die bei
Auslandseinsätzen der Bundeswehr von den Soldaten genutzt werden.
Foto: asz
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