vom 04.03.2012

Gesellschaft für Wehrkunde“ am 5. Januar 1952 gegründet:
60 Jahre Kompetenz in Fragen der
Sicherheit und Verteidigung

GfW-Angehörige beim Besuch der Gedenkstätte „Luftbrücke Berlin“ vor dem Fassberg-“Flyer“, einer
Transportmaschine vom Typ C-47 „Skytrain“ auf dem Fliegerhorst in Fassberg. Fotos: GfW

Die am 5.Januar 1952 gegründete „Gesellschaft für Wehrkunde“ ist die älteste sicherheitspolitische Institution der Bundesrepublik Deutschland. Als unabhängiger, überparteilicher Verein – nach Überwindung der deutschen Teilung erfolgte die Begriffserweiterung in „Gesellschaft für Wehrund Sicherheitspolitik e.V.“ – mit rund 100 Sektionen, gefördert und unterstützt von über 7000 Mitgliedern widmet er sich mit seiner Öffentlichkeitsarbeit der Vermittlung sicherheitspolitischen Verständnisses der Bevölkerung.

In den Sektionen, geführt von erfahrenen und ehrenamtlich tätigen Sektionsleitern, werden jährlich über 2000 öffentliche Veranstaltungen geleistet. Außerdem erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen von sicherheitspolitischer Bedeutung. Entsprechende internationale Kontakte gehören ebenfalls dazu.

Ziel ist es, den Bürgern und der Öffentlichkeit den Wert der Sicherheitsvorsorge zur Wahrung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung bewusst zu machen. Präsidentin ist Ulrike Merten, Mitglied des Bundestages a.D. Ihr zur Seite stehen sechs Vizepräsidenten und ein Geschäftsführer, der Sitz der Gesellschaft ist in Bonn.

Auf Landesbereichsebene II – Niedersachsen und Bremen – bestanden in der Region Braunschweig die Sektionen Braunschweig und Peine, wobei die Peiner Sektion schon seit 1954 existierte. Durch Fusion und Namenserweiterung entstand mit Wirkung vom 1. Februar 2012 die Sektion „Braunschweig/ Peine/Wolfenbüttel“ mit 150 Mitgliedern.

 Sektionsleiter Oberstleutnant d.R. Friedrich Deichmann mit
dem GfW-Logo der Sektion Braunschweig/Peine Wolfenbüttel.

Von den zahlreichen Aktivitäten des letzten Jahres sind besonders das Referat des Generalmajors a.D. Dieter Budde über „vernetzte Sicherheit und vernetzte Sicherheitspolitik“ und der „Informationsbesuch bei der Technischen Schule 3 der Luftwaffe in Fassberg“ zu erwähnen.

In diesem Jahr sind unter anderem Referate über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, die Situation im Nahen Osten und ein Informationsbesuch beim Panzerpionierbataillon 1 in Holzminden vorgesehen.

Die zentrale Jubiläumsfeier, Festakt „60 Jahre GfW“ findet am 27. März im Haus der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Weitere Informationen im Internet unter www.gfw-ev.de.

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