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Am 17. Oktober fand in
Strasbourg die erste gemeinsame sicherheitspolitische Veranstaltung
der GfW mit ihrem französischen Partner CiDAN statt. Ziel dieser
Veranstaltung war es, die im Oktober 2007 unterzeichnete Charta mit
Leben zu erfüllen.

Ca. 180 Mitglieder beider
Organisationen waren nach Strasbourg angereist, um an der
Veranstaltung teilzunehmen. Auf deutscher Seite war es der
Landesbereich Baden-Württemberg der GfW, der die Veranstaltung
vorbereitet hatte und dessen Mitglieder zahlreich vertreten waren.
Das in Strasbourg stationierte
HQ des EUROKORPS erklärte sich nicht nur bereit, den organisatorischen
Rahmen zu stellen, vielmehr war es der Kommandierende General,
Hans-Lothar Domröse selbst, der die Gäste mit einer eindrucksvollen
Präsentation über das Korps, dessen bisherige Entwicklung und seine
zukünftigen Aufträge unterrichtete.
Ergänzt wurde dieser Vortrag
durch den Kommandeur der dem Korps operativ unterstellten
Deutsch-Französischen Brigade, Général de Brigade Philippe Chalmel,
der seinen Großverband dem bi-nationalen Forum vorstellte.
Für den Nachmittag konnte
General a.D. Rainer Schuwirth zum Vortrag über Perspektiven der
Zusammenarbeit von NATO und WEU gewonnen werden. Der ehemalige Chef
des Stabes SHAPE und Generaldirektor des EU – Militärstabes zeigte in
einem beeindruckenden Vortrag den Stand der Entwicklung ebenso auf,
wie zahlreiche Defizite, die in der Zukunft noch zu beheben sind.
Dabei zeigte sich besonders die Schwierigkeit in beiden
Organisationen, den politischen Willen für einen Einsatz in die
Realität, sprich in Truppenkontingente („boots on the ground“)
umzusetzen.
Der Landesverband
Baden-Württemberg konnte zahlreiche Gäste begrüßen, darunter die
Vertreter des Landesvorstands des Verbandes der Reservisten in
Baden-Württemberg, an ihrer Spitze der 1. Stellvertretende
Vorsitzende, Stabsfeldwebel d.R. Hans Jürgen Blümlein, sowie der
regionale Vorsitzende der Clausewitzgesellschaft, Generalmajor a.D.
Christian Millotat.
Ferner konnten Vertreter
befreundeter ausländischer Organisationen begrüßt werden. Die
Österreichische Gesellschaft für Sicherheitspolitik und
Landesverteidigung war vertreten durch den Landesvorsitzenden
Vorarlberg, Professor Ernest F. Enzelsberger.
Oberst im Generalstab Bruno
Lezzi, der bekannte Schweizer Journalist, vertrat den Schweizer Verein
Sicherheitspolitik und Wehrwissenschaft.
Die GfW in Baden-Württemberg
hofft, beide Organisationen langfristig als weitere Partner gewinnen
zu können.

Der Rahmen der Veranstaltung
in der Liegenschaft des Korps mit einem gemeinsamen Mittagessen und
der Möglichkeit zum Gedankenaustausch bei einer Tasse Kaffee, bot die
Gelegenheit neue Verbindungen zwischen CiDAN und der GfW zu knüpfen.
So bahnt sich schon jetzt die Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen
Sektionen beiderseits des Rheins an.
Abschließend sei an dieser
Stelle dem EUROKORPS noch einmal gedankt für die hervorragende und
nicht selbstverständliche Unterstützung der Veranstaltung, die in
Zukunft regelmäßig in der Europastadt Strasbourg, am Sitz des
multinationalen EUROKORPS durchgeführt werden und für weitere Nationen
geöffnet werden soll.
Wolfgang Kopp
Landesvorsitzender
Baden-Württemberg
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