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Pressebericht

vom 07.01.2011, S.
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Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik feiert 60. Geburtstag und setzt auf
Bewährtes
Lippstadt. Einen
Artikel über die momentane Situation in Afghanistan zu lesen oder dem
Vortrag von jemandem zu lauschen, der sich vor Ort ein eigenes Bild
machen konnte – das sind zwei Paar Schuhe. Dieser Meinung sind auch
Dr. Olav Freund, Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik (GfW) in Lippstadt und Geschäftsführer Dieter
Brand. Beide verfolgen für die sicherheitspolitische
Bildungsinstitution ein Ziel: „Informieren, lebensnah und aus erster
Hand.“ Angedockt an das Bundespresseamt leiste die GfW
Öffentlichkeitsarbeit – und das bundesweit, seit insgesamt 60 Jahren,
so Freund.

Die Sektion Lippstadt ist zwar
nicht seit dem Gründungsjahr der Gesellschaft dabei, aber ihr
50-Jähriges konnten sie schon letzten November im Rathaussaal feiern.
Die Richtung, die die Sektion eingeschlagen habe, so Freund, werde
auch 2012 beibehalten: „Wir organisieren Vorträge zu Themen, die
möglichst viele Leute ansprechen – keine Nischenthemen – und versuchen
Referenten zu gewinnen, die Informationen gepaart mit persönliche
Erfahrungen in ihre Vorträge präsentieren.“ In diesem Jahr ist
beispielsweise ein Reihe zum Thema „Innere Sicherheit“ geplant,
erzählt Geschäftsführer Dieter Brand, die im Februar mit einem Vortrag
von Polizeidirektor Christian Schmitz beginnt. Der Vortrag soll
Aufschluss über Organisation, Aufgaben und Sonderaufgaben, wie
Außengrenzkontrollen an Flughäfen, geben. „Das Thema ‚Innere
Sicherheit‘ kann man als Softliner und Hardliner betrachten“, sagt
Freund. Geplant sei, dass beide Seiten, Befürworter von beispielsweise
Vorratsdatenspeicherungen und Kameraüberwachung und Gegner von
derartigen Sicherheitsvorkehrungen, zu gleichen Teilen zu Wort kommen
sollen. „Ideal Verlaufen würde die Veranstaltung, wenn sich die
Zuhörer mit allen Argumenten kritisch auseinandersetzen und bei einer
anschließenden Podiumsdiskussion die Vor- und Nachteile besprochen
werden können“, erklärt Freund.
Eine Position beziehe die GfW
bei diesen Diskussionen und Vorträgen aber nicht, betonte der
Sektionsleiter. „Wir versuchen die Veranstaltungen ergebnisoffen zu
halten, sodass sich jeder seine Meinung selber bilden kann.“ Außerdem
sei der GfW überparteilich ausgerichtet, daher sollten die Referenten
auch möglichst neutral berichten, was aber leider nicht immer so
klappe, räumt Freund ein.
Gefeiert wird der 60.
Geburtstag der GfW in Berlin, am 27. März, zeitgleich mit der
jährlichen Bundesversammlung, an der auch Dr. Olav Freund, Dieter
Brand und Ingolf Parl, Ehrensektionsleiter GfW-Lippstadt, teilnehmen
werden. jdw
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