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Sachstand:
Der Landesvorsitzende IV
schlägt mit Schreiben vom 15.10.2006 zu diesem Thema die Einrichtung
einer „Arbeitsgruppe Zukunft“ vor.
In der Vergangenheit wurden
ähnliche Überlegungen mit dem Konzeptpapier der GfW vom Mai 2003,
sowie im Rahmen einer Arbeitsgruppe „Zukunft der GfW“ anlässlich der
Bundesversammlung 2004 angestellt. Der dort aufgezeigte
Handlungsbedarf wurde weitgehend aufgearbeitet. Offen bleiben die
Themen
- wie können wir andere
Gruppen und vor allem Jüngere für unsere Angebote interessieren?
- Das Gewinnen neuer Klientel
durch methodisch-didaktisch überzeugende Darstellungen aller für die
Sicherheitsvorsorge relevanten Sachverhalte
Bestandsaufnahme:
Seit Jahren geringfügig
ansteigende Mitgliederzahlen, Überalterung, zu wenig Mitglieder und
Zuhörer in den Jahrgängen unter 50, insbesondere bei Frauen und
geringes Interesse für die Ziele der GfW bei Schülern, Studenten und
Berufsanfängern gefährden eine erfolgreiche Arbeit der GfW in den
kommenden Jahren.
Die Dokumente der GfW,
Arbeitsgruppen und Diskussionen in den Bundesversammlungen und
vielfältige Initiativen des Bundesvorstandes, der Landesvorsitzenden
und der Sektionen zeigen, dass die Zukunftsfähigkeit der GfW
wichtigstes Ziel und zentrale Führungsaufgabe auf allen Ebenen ist.
Offensichtlich sind diese
umfangreichen Bemühungen dennoch nicht ausreichend und müssen daher
ergänzt und verstärkt werden, bevor die Mitgliederzahl zurückgeht und
solange die Altersstruktur noch eine Chance zur Regeneration lässt.
Zielsetzung / Absicht:
Einrichtung einer
Arbeitsgruppe zum Thema „Zukunft“ mit Schwerpunkten:
Mitgliedergewinnung und Zuhörerentwicklung/-erweiterung.
Zusammensetzung zunächst LV IV, Vizepräsident und SL Bonn, GF –
weitere Teilnehmer möglich.
Ziel ist die Gewinnung neuer
Mitglieder und die Erweiterung der Basis der Zuhörer. Dabei die
Erschließung/Verstärkung neuer Zielgruppen bei jüngeren Altersgruppen
und Frauen. Daneben gilt es, Programm, aktuelle Themenauswahl,
kreative Gestaltung sowie das Nutzen positiver Erfahrungen Anderer zu
koordinieren.
Eine kontinuierliche
Darstellung aller Maßnahmen mit Fortschreibung und Bewertung ist
erforderlich.
Die Gremien der GfW sind
fortlaufend zu informieren.
Alle Sektionsleiter erhalten
eine Matrix mit der Zielsetzung, Vorlage von Ergebnissen in Kurzform
zu erstellen, um zunächst wertvolle Erfahrungen vor Ort auszuwerten.
Der gesamte Ablauf wird EDV-gestützt.
Ergebnisse der Untersuchungen
sollten den Sektionen zeitnah über Internet und durch
Informationsschriften verfügbar gemacht und getestet werden, um von
Anfang an Akzeptanz, Mitarbeit und Nutzen in und für die Gesellschaft
zu erreichen.
Es ist nicht das Ziel, eine
groß angelegte Studie zu erstellen und über einen Gesamtplan deren
Ergebnisse zu realisieren. Vielmehr sollten überschaubare Schritte und
interaktives Vorgehen angestrebt, Erkenntnisse schnell in die
Tagesarbeit integriert werden.
Auswertung der Ergebnisse
der Meldungen der Sektionsleiter
Auf der Basis des
Konzeptpapiers Arbeitsgruppe Zukunft (Stand 12.12.2006) wurden die
Sektionsleiter in Verbindung mit dem Rundbrief der Geschäftsstelle vom
18.12.06 gebeten, die vorliegende Matrix auszufüllen und evtl. eigene
Bemerkungen hinzuzufügen.
Ergebnis:
23 Sektionen haben
geantwortet, davon
LB I Itzehoe, Lübeck
LB II Wilhelmshaven
LB III Aachen, Soest-Arnsberg,
Erftkreis, Lippe-Detmold, Minden, Rheine
LB IV Bad Neuenahr-Ahrweiler,
Fritzlar, Gießen, Saar, Wetzlar, Wolfhagen-Hofgeismar
LB V null
LB VI Bad Reichenhall,
München, Nürnberg, Bad Kissingen, Augsburg
LB VII Potsdam
Bonn
Berlin
Auswertung im Einzelnen:
- dem Ziel der Arbeitsgruppe
Zukunft mehr Mitglieder und Zuhörer zu gewinnen, wird grundsätzlich
zugestimmt.
- Häufig taucht die Frage nach
der Unabhängigkeit der Gesellschaft in Verbindung mit Art. 1 der
Satzung auf.
- Es besteht Übereinstimmung,
dass prominente Redner und aktive Pressearbeit wesentliche
Voraussetzung für das Erreichen des Zieles sind.
- Allgemein wird der
Kooperation mit anderen zugestimmt und sie wird im wesentlichen auch
gesucht. Neu ist der Hinweis auf Volkshochschulen.
- Zusammenarbeit mit Gymnasien
vor Ort ist von vielen beabsichtigt, wird aber nur an wenigen Orten
realisiert. Bei zwei Sektionen hat es sich bewährt, dass der Redner
vom Vorabend am nächsten Tag in einem Gymnasium spricht (soweit
möglich).
- Angebote auf Inforeisen
führen zur Mitgliedergewinnung.
- Auch der Wechsel zu neuen
methodisch-didaktischen Darstellungsformen führt offenbar zu guten
Ergebnissen.
- Der Einsatz von weiblichen
Vortragenden ist förderlich
- Alle Sektion betonen, dass
es wichtig ist, vor Ort bekannt zu sein (altes chinesisches
Sprichwort: „Nur wer bekannt ist zählt“)
- Eine konsequente Werbung
führt im Regelfall zu ansprechenden Ergebnissen
- Ein Vorschlag geht in die
Richtung durch verstärkte Nutzung (Aufnahme der Beitrittserklärung der
GfW) Mitglieder zu gewinnen.
Zusammenfassung
Arbeitsgruppe Zukunft
In der Arbeitsgruppe bestand
Übereinstimmung, dass die vorliegende Auswertung nicht ein Maßstab für
alle sein kann. Gleichzeitig ist ein „Überstülpen“ für alle Sektionen
nicht möglich. Jede Sektion arbeitet individuell.
- Durchschnittlich erscheinen
sechs (6) Veranstaltungen pro Jahr als zweckmäßig
- Ein verlässlicher, planbarer
und unverminderter Zufluss von Betriebsmittel ist unbedingt
erforderlich
- Die Lobby-Arbeit muss weiter
intensiviert werden
- Die Finanzierung ist eine
wesentliche Aufgabe des Vorstandes
- Alle Sektionen können sich
aber durch Spenden und Sponsoren eigene Möglichkeiten schaffen
- Kooperationsmöglichkeiten
haben sich bewährt und sind weiter zu intensivieren
- Die Auswertung der
Shell-Studie zum Thema Jugend hat keine neuen Erkenntnisse gebracht,
ist kaum relevant und gibt keine zusätzlichen Schlussfolgerungen
- Als nächster Schritt ist
beabsichtigt, drei oder vier Jugendoffiziere aus dem Bereich Bonn zu
einer gemeinsamen Besprechung einzuladen, um deren Hinweise
aufzugreifen, Stichwort: wir wollen lernen
- In einem weiteren Schritt
ist geplant, in einem gemeinsames Seminar zum Thema Zukunft einen
Erfahrungsaustausch mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut
durchzuführen
- Auf der nächsten
Bundesversammlung soll ein Jugendoffizier zum Themenbereich Jugend und
Zukunft vortragen.
- Die bisherigen Ergebnisse
werden auf die homepage eingestellt und regelmäßig aktualisiert. Ein
Ziel ist es dabei, im Internet „ein Forum“ zu schaffen.
Vorstellung anlässlich
Vorstandssitzung und Bundesversammlung 2007 in Berlin
Zielvorstellung in der
Gesamtheit
Anregungen schaffen, positive
Erfahrungen einstellen, Impulse geben
Arbeit der Arbeitsgruppe wird
fortgesetzt, weiteres Vorgehen wird in einer Besprechung in der
Geschäftsstelle festgelegt.

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